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Weites Land

Western. James McKay (Gregory Peck), ein Schiffskapitän, gibt für die Tochter eines Ranchers Patricia Terrill (Carroll Baker) seine Heimat an der Ostküste auf und reist in den Westen der Vereinigten Staaten. Dort wird er von Terrills Cowboys (darunter Charlton Heston) bald als Snob und Feigling betrachtet und feindselig behandelt. Zudem schwelt ein jahrelanger Streit zwischen ihm und einem benachbarten Viehzüchter (Burl Ives) … beide wollen den Zugang zu einer wichtigen Wasserstelle kaufen, die der Lehrerin Julie Maragon (Jean Simmons) gehört… Oscar und Golden Globe 1959 für Burl Ives als „Bester Nebendarsteller“. Oscar-Nominierung für die „Beste Filmmusik“ von Jerome Moross. „Ein episch breit entwickelter Western mit faszinierenden Landschaftsaufnahmen und hervorragenden Darstellern, der mit fast schon akademischer Virtuosität die Frage erörtert, ob Vernunft und Vertrauen nicht die besseren Mittel zur Konfliktlösung sind als Gewalt. Trotz einiger Längen bezieht der Film neben der genreüblichen äußeren Dramatik daraus auch ein hohes Maß an innerer Spannung.“ (Das Lexikon des internationalen Films) „Amerikanische Kritiker haben den Film nur dann für spannend erklärt, wenn es zu den traditionellen Standardsituationen kommt. Aus europäischer Perspektive fällt es schwer, diese Einschätzung zu teilen: So breit dieses Epos ist, die kammerspielartigen, stillen, fast intimen Szenen und Reaktionen prägen sich eher ein als die Variationen von Showdowns aller Arten. … Franz Planer, einer der großen aus Deutschland emigrierten Kameraleute, der zuvor noch nie einen Western fotografiert hat, übertrifft in diesem Spätwerk die Bildästhetik vieler genre-erprobter Kameraleute.“ (Thomas Koebner) „Ein Western, der selbst hartnäckige Gegner dieses Genres umstimmen kann: hervorragende Kamera, brillante Musik, intelligentes Drehbuch, hervorragende Schauspieler.“ (Motion Picture Guide)

My Fair Lady

Musicalkomödie nach dem Stück „Pygmalion“ von George Bernhard Shaw. (Vorstellung mit Pause.) Für ein wissenschaftliches Experiment nimmt Sprachwissenschaftler Henry Higgins (Rex Harrison) das ungebildete Blumenmädchen Eliza Doolittle (Audrey Hepburn) unter seine Fittiche: Er will beweisen, dass die Sprache eines Menschen seinen Charakter formt, indem er Eliza ihren fürchterlichen Slang austreibt... Warner Bros. investierte zwar 5,5 Millionen Dollar in die Verfilmungsrechte (bei einem Gesamtbudget von 17 Millionen US-Dollar), der Film spielte aber an den Kinokassen 72 Millionen Dollar ein! Da Vincente Minnellis Gagenansprüche zu hoch waren, wurde George Cukor mit der Regie beauftragt. Cary Grant sollte den Professor Higgins spielen, lehnte aber zugunsten von Rex Harrison ab, der die Rolle bereits erfolgreich am Broadway verkörpert hatte. Dessen Bühnenpartnerin Julie Andrews lehnte das Studio allerdings ab, weil sie zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt genug war. 8 Oscars in den Kategorien „Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“ (Rex Harrison), „Beste Regie“ (George Cukor), "Beste Kamera in einem Farbfilm", "Bestes Szenenbild in einem Farbfilm", "Bestes Kostümdesign in einem Farbfilm", "Beste Filmmusik" und "Bester Ton". „Aufwändige Verfilmung des klassischen Musicals […] Ein intellektueller Genuss, beispielhaft in der Geschichte des Genres: die hohe Stilisierung, dem Musical ohnehin eigen, wird witzig, gescheit und romantisch auf die Spitze getrieben." (Lexikon des internationalen Films)

Der rote Korsar

Piratenfilm. Der ausgebuffte Piratenkapitän Vallo erbeutet eine Ladung Waffen, die er an den Rebellenführer El Libre zu verkaufen hofft. Als ein Abgesandter des Königs ihm aber eine hohe Belohnung für die Auslieferung des Aufständischen bietet, wittert der "rote Korsar" die Chance, doppelt abzukassieren - bis er El Libres schöne Tochter Consuelo trifft… Regisseur Robert Siodmak soll das Drehbuch, das ursprünglich einen ernsten Film vorsah, binnen in achtundvierzig Stunden zu einer Abenteuerkomödie umgeschrieben haben. „Unvergesslich sind die zirkusreifen Stunts von Lancaster und Cravat. Die beiden Jugendfreunde waren in den 1930er Jahren als Artistenduo „Lang and Cravat“ gemeinsam im Zirkus aufgetreten.“ (Wikipedia) Eine „Mischung aus Münchhausiade und Eulenspiegelei“, „aus Tarzan, Jules Verne und Marx Brothers“. „Glaubwürdigkeit und historische Treue [werden] sehr schnell als Ballast abgeworfen“. (J.M. Fischer in „Filmklassiker“)

Bettgeflüster

Romantische Komödie. Die Innenarchitektin Jan Morrow (Doris Day) und der Songschreiber Brad Allen (Rock Hudson) müssen sich einen Telefonanschluss teilen. Da Brad in seinem Privatleben ein Playboy ist, der sein Telefon über die Maßen nutzt, um seine zahlreichen Liebschaften zu pflegen, ist der Apparat immer belegt, wenn Jan ihn nutzen möchte. Daraufhin kommt es zwischen den beiden zu Streit. Bis Brad Jan persönlich kennen lernt… Rock Hudsons erste Hauptrolle in einer Komödie! Oscar 1960 für das „Beste Originaldrehbuch“, einzige Oscar-Nominierung für Doris Day, und Rock Hudson bekam für seine Rolle einen „Bambi“! „Eine ebenso charmante wie amüsante Komödie, die geschickt mit dem frivolen Potential des Stoffes spielt, ohne jedoch anzüglich zu werden. Das witzige Drehbuch und die Spiellaune der Darsteller tragen das Ihre zum Gelingen bei.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Spiel mir das Lied vom Tod

Italowestern. Die ehemalige Prostituierte Jill kommt in den Westen, wo sie mit dem Farmer McBain ein neues Leben beginnen will. Doch die Chefs der Eisenbahngesellschaft, der seine Farm im Weg war, haben ihn ermorden lassen. Jill nimmt auf eigene Faust den Kampf um das Land auf und findet Unterstützung bei einem Outlaw und einem geheimnisvollen Fremden. Eine epische Geschichte um Rache und Gier zu Zeiten des Eisenbahnbaus. Und die Geschichte des Mannes mit der Mundharmonika! Lange der erfolgreichste Western überhaupt und ein absoluter Kultfilm! „Leone deckt auf, dass die Eroberung des amerikanischen Westens ein grausamer und gewalttätiger Akt war, huldigt gleichzeitig aber der Landschaft, an der er sich regelrecht berauschen kann. (…) ‚C’era una volta il west‘ wurde zu einem der erfolgreichsten Western aller Zeiten – zumindest in Europa, wo man Leones Bild vom gebrochenen Traum eines unwirklichen Westens besser verstand als in Amerika. Dort reagierte man wieder einmal fassungslos, man verstand seine eigene Welt nicht mehr, und es dauerte eine ganze Weile, bis man sich von dem Schock einer europäischen Überlegenheit erholt hatte.“ (Thomas Jeier in „Der Western-Film“)

...denn sie wissen nicht, was sie tun

Drama. Der 16-jährige Jim (James Dean) ist nicht zum ersten Mal in Schwierigkeiten geraten, weshalb seine Eltern mal wieder mit ihm umziehen mussten. Doch auch in der neuen Umgebung dauert es nicht lange, bis er in einen Messerzweikampf mit einem Gangleader gerät und sich auf ein verbotenes Autorennen einlässt. Mit Judy (Natalie Wood) und Plato (Sal Mineo) zeichnet sich eine Freundschaft ab, doch dann passiert Schicksalhaftes… Vier Wochen nachdem James Dean am 30. September 1955 hinter dem Lenkrad seines Porsche Spyder 550 gestorben war, startete „...denn sie wissen nicht, was sie tun“ in den amerikanischen Kinos. Die Parallelen zwischen der Filmhandlung und seinem Unfalltod machten diesen nur umso tragischer und unterstützten, dass James Deans zu einer unsterblichen Legende wurde. 3 Nominierungen für den Oscar 1956 in den Kategorien "Bester Nebendarsteller" (Sal Mineo), "Beste Nebendarstellerin" (Natalie Wood) und für die "Beste Originalstory für einen Film" (Nicholas Ray). „Zukunftsangst und Richtungslosigkeit amerikanischer Teenager der 50er Jahre und ihre Rebellion gegen die satte Selbstzufriedenheit ihrer gutbürgerlichen Elternhäuser bestimmen das Klima des Dramas dreier Halbwüchsiger, die ihre Aggressionen als Mitglieder einer motorisierten Bande bei gefährlichen, in einem Fall tödlichen Spielen abreagieren. Ein aufregender und alarmierender Film, mit dem James Dean, der Prototyp dieser Generation, zum Weltstar wurde. Hervorragend in Story, Regie, Darstellung und Farbdramaturgie.“ (Lexikon des internationalen Films)

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